Archiv der Kategorie: Unsere Ackerdemie

Mit unserem Acker haben wir ein Lernort in der Schule geschaffen, der auf wunderbar handlungsorientierte Weise die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung fördert. Wir wollen hier mit innovativer Bewusstseinsbildung Wissen und Werte zu vermitteln sowie Kompetenzen fördern, die für die Gestaltung einer nachhaltig verträglichen Zukunft erforderlich sind und außerdem Inhalte der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und fächerverbindende Kompetenzen stärken
Die Schülerinnen und Schüler des Bildungshauses Eimsbüttel finden hier einen Ort vor, der mit Praxisbezug und Alltagsrelevanz Begeisterung und Neugier weckt, Denkprozesse anregt und die Schülerinnen und Schüler ermutigen sich als wertvolle und verantwortungsvolle Gestalter*innen einer nachhaltig handelnden Gesellschaft zu beweisen.
Der Acker bietet uns damit die Möglichkeit als Schule wichtige Bildungsprinzipien umzusetzen:

Mit Begeisterung lernen
Selbstwirksamkeit erfahren
In Zusammenhängen denken
Sozialkompetenz steigern
Fähigkeiten entdecken
Verantwortungsbewusstsein stärken

Erste Pflanzung 2021

Es gab am 20.04. die erste Pflanzung auf unserem Acker gemeinsam mit Kindern und Kolleginnen aus dem zweiten Jahrgang sowie der Ackermentorin und Helfern von der Gemüseackerdemie. Gepflanzt wurden Salat, Mangold, Fenchel und Kartoffeln, wir erwarten eine reiche Ernte an Karotten, Radieschen und Zwiebeln! Ebenso wurde ein Schneckenzaun und eines von drei geplanten Hochbeeten mit fleißigen Kolleginnen und Helfern – besonderes Lob an den Hausmeister- aufgebaut.

Ernten und säen

Endlich ist es soweit:

In der vergangenen Woche bestaunten unsere Erstklässler, was alles auf unserem Schulacker gewachsen ist. Rote Beete, Kartoffeln, Salat, Gurken, Bohnen und vieles mehr wurde sogleich geerntet. Unsere Rekordkürbisse brauchen noch ein wenig und auch einige Tomaten können noch ein bisschen Sonne vertragen, bevor sie in unser Schulküche weiter verarbeitet werden.

Gleichzeitig wurde fleißig Saatgutgewinnung betrieben, so dass auch bei der nächsten Ernte sicherlich die Schubkarren reichlich gefüllt sein werden.

Ab ins Beet

Ab ins Beet – Der 1. Jahrgang gestaltet sein Klassenbeet neu

„Wir haben im Sachunterricht Frühblüher mitgebracht, damit wir etwas lernen. Die Blumen haben wir gezeichnet und dann gebastelt und ein Blumenquiz gemacht. Wir haben etwas über die Frühblüher gelernt, die Namen zum Beispiel.

Wir haben die Blumen später selbst eingepflanzt. Fast alle Pflanzen in unserem Beet waren kaputt gegangen, weil viele Kinder darüber gelaufen waren, darum haben wir das Beet neu gemacht. Das Beet ist jetzt ganz toll!“

Interview mit Luisa und Niklas, Klasse 1a

„Wir haben die Blumen mit Frau Kunzendorf eingepflanzt, weil das Beet kaputt gegangen war. Da waren nur komische Pflanzen und keine schönen Blumen mehr drin. Wir haben die Frühblüher nach Sorten gepflanzt: Narzissen, Primeln, Hyazinthen und Tulpen zusammen. Leah hat auch Erdbeeren mitgebracht und die haben wir auch eingepflanzt. Die andere Klasse hat auch mitgemacht. Das Beet ist jetzt viel schöner!“

Interview mit Mina und Niklas, Klasse 1b

Wildblumenwiese

So entstand unsere Wildblumenwiese

Im Rahmen eines Klassenflohmarktes der 2.-4.Klassen, der im letzten Jahr stattgefunden hat, nahmen die Schülerinnen und Schüler stattliche 520 Euro ein und spendeten diese an die Försterei des Niendorfer Geheges und den NABU.

Ursprünglich war angedacht, dass die Einnahmen Tieren im Niendorfer Gehege zugutekommen. Der NABU wünschte sich allerdings, noch enger mit der Schule Bindfeldweg zusammenzuarbeiten. So entstand die Idee, dass ein Teil der Spenden, die an den NABU gingen, für gemeinsame Naturprojekte an die Schule zurückfließen. Erstes Ergebnis ist die Wildblumenwiese, die nach Vorarbeit des NABU mit Hilfe aller Kinder der Grundschule Bindfeldweg am 31.03.2017 angelegt wurde. Die Kinder bearbeiteten den Boden, indem sie mit Harken und Schaufeln Sand unterarbeiteten und die Saat einbrachten. Jetzt kann die Wiese wachsen, bevor sie im Sachunterricht ein interessantes Thema wird.

Als nächstes sind Insektenhotels für jedes Jahrgangshaus angedacht.

Unterstützt wurden die Arbeiten u.a. von Jugendlichen im Freiwilligen ökologischen Jahr, Herrn Wurster, unserem Förster und Herrn Siebeneicher vom  NABU in Niendorf.